Zum Hauptinhalt springen

Feministische Avantgarde - Made in Austria

Die Sammlung Verbund eröffnet am 19. Februar eine Ausstellung mit Werken österreichischer Avantgardistinnen der 1970er-Jahre.

Birgit Jürgenssen: Ich möchte hier raus!

Birgit Jürgenssen: Ich möchte hier raus! (1976, S/W-Fotografie, Sammlung Verbund)

Seit 2004 (das Gründungsjahr der SAMMLUNG VERBUND) erweitert Sammlungsdirektorin Gabriele Schor mit Ankäufen von Werkgruppen kontinuierlich den Bestand. Der Sammlungsschwerpunkt mit Feministischer Avantgarde zeigt eine Übersicht über gesellschaftlich relevanten Themen, deren Diskurse schon fünf Jahrzehnte zurückreichen. Das Interesse an der Feministische Avantgarde verpflichtet Schor geradewegs zur Sammlung von Werken international anerkannten Künstlerinnen wie Sherman oder Lawler und vor allem auch zu Werken österreichischer Künstlerinnen der Avantgarde, die bereits in den 1970er-Jahren mit feministischen und aktionistischen Beiträgen auf die Frauenrechte aufmerksam machten.

Die Sammlung Verbund präsentiert ab dem 19. Februar 2020 eine Ausstellung mit mehr als 70 Kunstwerken und Neuerwerbungen der österreichischen feministischen Avantgarde.

Künstlerinnen
Renate Bertlmann, Linda Christanell, Veronika Dreier, VALIE EXPORT, Gerda Fassel, Birgit Jürgenssen, Auguste Kronheim, Brigitte Lang, Karin Mack, Florentina Pakosta, Friederike Pezold, Margot Pilz, Ingeborg G. Pluhar, Lotte Profohs

Kuratorin
Gabriele Schor (Sammlungsdirektorin d. SAMMLUNG VERBUND, Wien)

Ausstellungsort
Vertikale Galerie der SAMMLUNG VERBUND
Am Hof 6a, 1010 Wien

Ausstellungsdauer
19. Februar bis 27. Mai 2020

Credits

Abbildungen oben:

  • Robin Rhode: Under the Sun, 2017; C-Prints, 50 cm x 50 cm