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Birgit-Jürgenssen-Preis an Antoinette Zwirchmayr

Zum zehnten Mal wird der Preis an StudentInnen vergeben.

Antoinette Zwirchmayr, "Schliere im Aug", 2011, 16-mm-Film

Antoinette Zwirchmayr, "Schliere im Aug", 2011, 16-mm-Film

Antoinette Zwirchmayr, Studentin an der Akademie der bildenden Künste Wien, erhält diesjährig den Preis für ihre Arbeiten im medialen Bereich. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Ihre Filme, und auch Fotografien, sind - und das nicht nur wegen der analogen Aufnahmetechnik - die konzentrierte Form einer Bildidee. So ist erstens, die gelungene Verdichtung der Bilder zueinander zu nennen und zweitens, gestattet der Umgang zwischen Objekt und Medium eine außergewöhnliche Entrücktheit. Der Film Schliere im Augerfüllt mehrere Arten der Rezeption: Er ist von Blinden in seiner Gesamtheit lesbar und projiziert verschlüsselte Sequenzen, die den gleichnamigen Text von Paul Celan in seine Einzelteile zerfallen lässt.

Jury
Carola Dertnig, Dorit Margreiter,
Peter Noever und Felicitas Thun-Hohenstein.


Zum zehnjährigen Jubiläum erscheint die Publikation Birgit-Jürgenssen-Preis 2004 – 2013. Darin werden die PreisträgerInnen seit 2004 vorgestellt. Ergänzt wird die Publikation durch Beiträge von Linda Klösel, Hedwig Saxenhuber und Felicitas Thun-Hohenstein.

Preisverleihung und Buchpräsentation
Donnerstag, 11. April 2013, 18 Uhr

Ausstellung der Preisträgerin
12. bis 14. April 2013
11 bis 18 Uhr, Eintritt frei.

Aula der Akademie der bild. Künste Wien
Schillerplatz 3
1010 Wien

Credits

Abbildungen oben:

  • Robin Rhode: Under the Sun, 2017; C-Prints, 50 cm x 50 cm